Wir haben mit Prime Consult Focus unsere gesamte Auftragsabwicklung neu strukturiert. Vorher brauchte ein Auftrag im Schnitt 14 Tage vom Eingang bis zur Auslieferung. Nach dem Projekt waren es neun. Die Berater haben drei Wochen bei uns vor Ort verbracht und jeden Schritt mit unseren Teamleitern durchgearbeitet. Das war keine Theorie aus der Ferne, sondern echte Mitarbeit am Prozess.
Kundenstimmen
Die folgenden Bewertungen stammen aus direkten Rückmeldungen nach Projektabschluss. Wir veröffentlichen sie mit Einverständnis der jeweiligen Ansprechpersonen.
Unsere Finanzplanung war ein Flickenteppich aus Excel-Dateien, die niemand mehr überblickte. Das Team von Prime Consult Focus hat uns ein Modell gebaut, das wir selbst pflegen können. Besonders hilfreich war, dass sie unsere Buchhalterin einbezogen haben, statt über ihren Kopf hinweg zu planen. Seit dem Projekt erstellen wir unseren Forecast in zwei Stunden statt in zwei Tagen.
Wir wollten in den deutschen Markt expandieren und brauchten eine klare Strategie. Die Berater haben innerhalb von fünf Wochen eine Marktanalyse vorgelegt, die Vertriebskanäle, Preispositionierung und regulatorische Anforderungen abdeckte. Ein Punkt Abzug, weil der Zeitplan um zehn Tage überzogen wurde. Inhaltlich war die Arbeit aber genau das, was wir brauchten, um die Entscheidung fundiert zu treffen.
Nach einem Führungswechsel herrschte bei uns Unsicherheit: Wer entscheidet was? Welche Meetings sind nötig? Prime Consult Focus hat mit unserem neuen Leitungsteam Rollen und Verantwortlichkeiten definiert. Die Workshops waren anstrengend, aber produktiv. Drei Monate später laufen unsere wöchentlichen Abstimmungen in 30 Minuten statt in 90.
Ich habe Prime Consult Focus engagiert, weil ich eine ehrliche Einschätzung wollte, ob unser Geschäftsmodell noch tragfähig ist. Die Analyse war schonungslos, aber fair. Sie haben mir gezeigt, dass zwei unserer fünf Produktlinien Verlust bringen, und einen konkreten Plan vorgeschlagen, wie wir sie entweder sanieren oder auslaufen lassen. Das hat mir eine schwierige Entscheidung deutlich leichter gemacht.
Als Familienunternehmen in dritter Generation standen wir vor der Frage, wie wir die Nachfolge regeln. Prime Consult Focus hat den gesamten Prozess begleitet: von der Bewertung über die Verhandlung mit potenziellen Nachfolgern bis zur finalen Übergabestruktur. Besonders geschätzt habe ich, dass die Berater auch die emotionale Seite ernst genommen haben.
Fallstudien
Zwei ausgewählte Projekte zeigen, wie unsere Beratung konkret abläuft und welche messbaren Ergebnisse dabei entstehen.
Rheinfels Lebensmittel: Produktionskosten um 17 % gesenkt
Rheinfels Lebensmittel produziert Fertiggerichte für den Detailhandel in der Deutschschweiz. Als die Rohstoffpreise 2023 stark stiegen, drohte die Marge unter die Rentabilitätsschwelle zu fallen. Wir haben gemeinsam mit dem Produktionsteam jede Station der Fertigungslinie analysiert: Materialverluste, Rüstzeiten, Energieverbrauch pro Charge.
In acht Wochen haben wir drei Hebel identifiziert. Erstens: Die Umstellung der Chargenplanung von wöchentlich auf täglich reduzierte Überproduktion um 23 Prozent. Zweitens: Ein neuer Lieferantenrahmenvertrag für Verpackungsmaterial sparte 11 Prozent der Verpackungskosten. Drittens: Die Einführung einer einfachen Schichtübergabe-Checkliste verringerte Fehlchargen um die Hälfte.
Das Ergebnis nach sechs Monaten: Die Produktionskosten pro Kilogramm sanken um 17 Prozent. Rheinfels konnte seine Preise stabil halten und gewann sogar einen neuen Grossabnehmer, weil die Liefertreue von 89 auf 96 Prozent stieg.
Wehrli Metallbau: Strategische Neuausrichtung in 10 Wochen
Thomas Wehrli betreibt einen Metallbaubetrieb mit 45 Mitarbeitenden. Zwei seiner fünf Produktlinien schrieben seit zwei Jahren Verluste, aber die interne Buchhaltung wies die Kosten nicht sauber zu, sodass das Ausmass unklar war.
Wir haben zunächst eine Deckungsbeitragsrechnung pro Produktlinie erstellt. Die Zahlen zeigten: Balkongitter und Treppengeländer erzielten eine Marge von unter 3 Prozent, während Industriegehäuse und Sonderanfertigungen bei 18 Prozent lagen. Die fünfte Linie, Fassadenverkleidungen, lag dazwischen bei 9 Prozent.
Gemeinsam mit Herrn Wehrli haben wir entschieden, die Balkongitter-Produktion einzustellen und die freigewordenen Maschinenkapazitäten für Industriegehäuse zu nutzen. Für Treppengeländer wurde ein Kooperationsmodell mit einem Partner in Süddeutschland aufgesetzt, der günstiger fertigen kann. Wehrli vertreibt weiterhin, produziert aber nicht mehr selbst.
Sechs Monate nach der Umsetzung stieg der Betriebsgewinn um 34 Prozent. Kein Mitarbeiter wurde entlassen. Stattdessen wurden drei Schlosser, die zuvor Balkongitter fertigten, an den CNC-Maschinen für Industriegehäuse eingearbeitet.
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